Der Wawel-Hügel liegt am südlichen Rand des Krakau-Tschenstochauer Jura. Auf dem Hügel thront seit Jahrhunderten die Königliche Burg. Im 10. Jahrhundert wurde hier zunächst eine hölzerne Burg errichtet, später folgten ein steinernes Schloss und eine Kirche. Seit dem 14. Jahrhundert war der Wawel Krönungsstätte und Königsresidenz.

Die Schlossanlage, in der sich alle architektonischen Stilrichtungen vereinen, wird von Königsschloss und Kathedrale dominiert. Bis 1609 residierten hier die polnischen Monarchen, die sich bis 1734 in der Kathedrale krönen und bestatten ließen. Das Königsschloss war Residenz der Piasten, Jagiellonen und der Wasa und ein Zentrum des kulturellen, politischen und künstlerischen Lebens.

Neben dem Kloster Jasna Góra in Tschenstochau ist das Königliche Schloss eine weltbekannte Attraktion. Es liegt zwar nicht direkt auf der Route der Adlerhorste, ist aber trotzdem Thema meines Aufsatzes über den Krakau-Tschenstochauer Jura. Ich habe Wawel und Krakau oft besucht. Und jedes Mal, wenn ich diesen Ort verlasse, möchte ich unbedingt zurückkehren, denn hier herrscht eine einzigartige Atmosphäre, die durch die Geschichte und Tradition dieser Stadt entsteht.
Jedes Mal, wenn ich Krakau besuche, dann ist die Wawel-Anhöhe ein Muss. Tatsächlich reicht ein Tag leider nur für einen flüchtigen Blick auf die interessantesten Objekte des Schlosskomplexes. Ein kleiner praktischer Hinweis, dass die Besichtigungen einiger Orte eine vorherige Reservierung erfordern.

Das auf einem Hügel gelegene Schloss sieht von fast jeder zugänglichen Seite sehr beeindruckend aus. Wenn wir von der Altstadt über die Grodzka-Straße oder vom Stadtteil Kazimierz aus gehen, können wir die Verteidigungsmauern sehen, die das Schloss mit seinen Türme umgeben.
Der Eingang zum Schloss mit dem Denkmal für den siegreichen Tadeusz Kościuszko ist sehr beeindruckend. Dieses Denkmal wurde 1921 in Wawel errichtet, und der General selbst erinnert uns jeden Tag an die Bedeutung des Wortes Patriotismus.

Das Schloss sieht auch von der Seite des Boulevards an der Weichsel interessant aus. Eine breite Treppe führt zum Schloss und bewacht den Drachen vom Wawel, den wir aus vielen Märchen und Geschichten können.
Wie in der Legende atmet der Drache Feuer, was nicht nur bei Kindern Interesse weckt, der mit Unsicherheit gemischt wird.

Ein Stück weiter befindet sich die Drachengrube, die von Touristen aus aller Welt besucht wird. Die Legende über den krakauer Drachen ist in meinem Buch "Auf der Route der Adlerhorste" zu finden.

Die heutige Wawel-Kathedrale wurde im frühen Mittelalter errichtet und danach aber mehrfach umgebaut. Hier wurden die polnischen Könige gekrönt und beerdigt, auch kirchliche Würdenträger und Nationalhelden und berühmtester Künstler fanden im Dom ihre letzte Ruhestätte.

Die Kathedrale ist mit Türmen geziert. Besonders bekannt ist der „Sigismund-Turm” mit der größten Glocke Polens, der „Sigismund-Glocke”, die 11 Tonnen wiegt. Zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten im Krakauer Dom gehören vor allem die Renaissance-Sigismundkapelle mit ihrer vergoldeten Kuppel und die königlichen Sarkophage.

Die Sigismundkapelle ist eines der bekanntesten und
meistbesuchten Gebäude des Schlosses.
Für mich persönlich ist der prachtvolle Innenhof ein Ort, den wir unbedingt besichtigen sollten. Er ist mit Arkaden gesäumt. Allein über diese Hocharkaden, die im 16. Jahrhundert über mehrere Jahre hinweg gebaut wurden, könnte man Geschichte schreiben. Die Renaissance-Architektur wurde einst durch Kunstwerksammlungen ergänzt. Direkt vom Hof aus gelangen wir zu äußerst interessanten Räumlichkeiten: die repräsentativen königlichen Kammern, die königlichen Privatgemächer sowie die königliche Schatzkammer und die Waffenkammer. In den königlichen Kammern können wir die berühmte Sammlung von Wandbildteppichen, die Arrasen von Wawel, bewundern.

Aus dem Arkadenhof gibt es Eingänge zu anderen Räumlichkeiten, vor allem zu den Privatgemächern, der Schatzkammer und der Waffenkammer. Dort war ich vor mehreren Jahren, aber ich behalte einige Exponate immer noch in Erinnerung. Einmal hatten wir sogar die Gelegenheit, das Gemälde „Die Dame mit dem Hermelin” von Leonardo da Vinci auf dem Wawel zu sehen.

Es besteht die Möglichkeit, sich ein Kopfhörerset zu besorgen und dadurch die Audioführung in gängigen Sprachen zu organisieren.

Auf dem Wawel Hügel geht es nicht nur um Besichtigungen und um weitere Informationen. Es ist auch ein Ort, an dem wir spazieren gehen, eine Pause vom Alltag einlegen, an einem Tisch in einem Café sitzen und Menschen aus aller Welt beobachten können, die sich ständig hier versammeln.
Einige Besucher bewundern die Aussicht auf Krakau, die Boulevards und die Weichsel, während andere eine Bootsfahrt auf dem Fluss planen. Die Weichsel verbindet die alte historische Hauptstadt Krakau mit der heutigen Hauptstadt Warschau.

Wir haben auch die Zeit, uns auszuruhen, die gerade aufgenommenen Fotos zu überprüfen und natürlich für das Foto zu posieren, ohne zu wissen, dass es irgendwann auf irgendwelche Internetseite präsentiert wird.

Mit diesem optimistischen Akzent beenden wir die Tour über die Burgen und Festungen auf der Route der Adlerhorste.
Und am Ende der Route noch eine kurze Ergänzung. Die Information über
das Taschenbuch "Auf der Route der Adlerhorste" sowie seine digitale Version
kann so viel Enthusiasmus und spontane Freude bewirken.
Hier lade ich Dich ein, einen Blick auf meine Bücher zu werfen,
die sich mit dem Besuch schöner Orte befassen, die ich besuchen
und beschreiben durfte. Aber nicht nur
Und diese geheimnisvolle Gestalt auf dem Bild stellt den Handrystol dar, den Wanderer aus der Welt der Fantasie, der jedes meiner Bücher begleitet. Der unten stehende Link führt genau zu einem dieser Orte.