Die auf felsigen Hügeln gelegenen Burgen und Burgruinen, die als „Adlerhorste“(Orle Gniazda) bezeichnet werden, zählen zu den größten touristischen Attraktionen des Krakau-Tschenstochauer Juras. Seit Jahrzehnten ziehen sie Geschichtsinteressierte und Wanderfreunde an. Über die schöne Region habe ich sowohl in meinen Büchern als auch auf meiner Homepage geschrieben. Diese Hubseite soll alle meine früheren Beiträge systematisieren und über zahlreiche Links die Möglichkeit bieten, tiefer in bestimmte Bereiche einzutauchen.
Orientierungskarte von Krakau-Tschenstochauer Jura
Highlights auf der Route
Kloster Jasna Góra(Klarenberg) ist das wichtigste Marienheiligtum Polens und zugleich eines der meistbesuchten Wallfahrtszentren Europas.
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Die weitläufige Burganlage in Olsztyn kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Es lohnt sich jedoch, das Gelände in Ruhe zu erkunden. Ein guter Ort für Felskletterer!
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Im oberen Abschnitt des Wiercica-Tals liegt ein malerisch gelegenes Dorf Złoty Potok (Goldener Bach), oft als Perle des nördlichen Jura bezeichnet.
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Die Burg Bobolice erhebt sich auf einem steilen Kalkhügel, rund 360 Meter über dem Meeresspiegel.Mehr erfahren.
Die Burg Ogrodzieniec wurde im 14. Jahrhundert während der Herrschaft Kasimirs des Großen errichtet und ist zugleich eines der wichtigsten Symbole der Route der Adlerhorste.
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Die Burg Pilcza in Smoleń besteht aus drei Grundelementen. Die gesamte Burganlage ist von einem Waldreservat umgeben.
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Die Burg Rabsztyn erhebt sich auf einem 440 Meter hohen Kalkhügel und ihre Ruinen, die in den letzten Jahren teilweise restauriert wurden, zählen zu den malerischsten im Krakau-Tschenstochauer Jura.
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Die Burg Pieskowa Skała zieht seit Jahrhunderten zahlreiche Besucher an. Ihre hellen Mauern fügen sich harmonisch in die benachbarte „Herkuleskeule“ (Maczuga Herkulesa).
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Ojców ist ein außergewöhnlicher Ort, der reich an Baudenkmälern und naturkundlichen Besonderheiten ist. Man findet hier eine Entspannung, wie man sie nur selten erlebt.
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Im Laufe der Zeit wurde Bezeichnung der Route auch auf andere Formen des jurassischen Tourismus übertragen, doch gerade die Wanderroute bildet den historischen und ideellen Kern des gesamten Wegesystems. Die außergewöhnliche Verbindung von Landschaft, Wehrarchitektur und gut ausgebauter Infrastruktur wurde im Jahr 2012 gewürdigt, als der Wanderweg der Adlerhorste von der Polnischen Tourismusorganisation als bestes polnisches Tourismusprodukt ausgezeichnet wurde.
Route der Adlerhorste
Bereits in der Zwischenkriegszeit entstand die Idee, einen touristischen Weg anzulegen, der die wichtigsten jurassischen Festungen miteinander verbindet. Initiator des Projekts war ProfessorKazimierzSosnowski – ein herausragender Förderer des Tourismus –, der im Jahr 1948 eine Route vorschlug, die durch die wertvollsten Burgen des Juras führte und sie als „Adlerhorste“ bezeichnete.
Auf der Route der Adlerhorste
Seitdem hat die rund 165 Kilometer lange Route der Adlerhorste ihren grundlegenden Verlauf beibehalten und zählt bis heute zu den bedeutendsten und bekanntesten Fernwanderwegen Polens.
🦅 Auf der Route der Adlerhorste
Das Reisebuch
"Auf der Route der Adlerhorste(Geheimnisse des Krakau-Tschenstochauer Jura)"
erzählt die Geschichte der Burgen und ihrer Ruinen entlang der historischen Route,
die in Südpolen zwischen Krakau und Tschenstochau verläuft.
Die meisten dieser Burgen wurden im 13. Jahrhundert errichtet und dienten der Verteidigung der Staatsgrenze.
Ihre malerische Lage inmitten von Kalksteinfelsen machte sie einst schwer zugänglich.
📚 Mit dem Rucksack auf der Route der Adlerhorste🦅
In meinem Reisebuch „Mit dem Rucksack auf der Route der Adlerhorste”(Geheimnisse des Krakau-Tschenstochauer Juras) beschreibe ich auch Orte, die nur zu Fuß erreichbar sind. Es ist eine Einladung, sich selbst auf den Weg zu machen.
Auf der rund 165 Kilometer langen Strecke durch den Krakau-Tschenstochauer Jura folge ich der historischen Burgenlinie zwischen Tschenstochau und Krakau. Mittelalterliche Festungen, markante Kalksteinformationen und weite Jurahochflächen prägen diese Landschaft, die seit Jahrhunderten Kultur- und Naturraum zugleich ist.
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Das Buch verbindet das unmittelbare Erleben der Wanderung mit historischen Hintergründen, kulturellen Einordnungen und persönlichen Reflexionen. Es ist chronologisch aufgebaut, begleitet die Route Schritt für Schritt und beschreibt Sehenswürdigkeiten ebenso wie die Eindrücke unterwegs.
Reich bebildert mit Fotografien lädt es dazu ein, diese besondere Wanderroute nicht nur zu lesen, sondern gedanklich mitzuwandern.
Kloster Jasna Góra
Das Kloster Jasna Góra(Klarenberg) ist das wichtigste Marienheiligtum Polens und zugleich eines der meistbesuchten Wallfahrtszentren Europas. Jährlich kommen Millionen von Gläubigen hierher, um an religiösen Feierlichkeiten, Exerzitien und Gebetstreffen teilzunehmen.
Zudem erfüllte das Kloster wichtige Verteidigungsfunktionen. Die bekannteste Episode seiner Geschichte war die heldenhafte Verteidigung während der schwedischen Invasion im Jahr 1655, die als „Schwedische Sintflut“ in die Geschichte einging. Dieses Ereignis fand im gesamten Königreich Polen große Resonanz und beeinflusste den weiteren Kriegsverlauf.
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Seit Jahrhunderten dominiert das Kloster die Silhouette von Tschenstochau und ist nahezu von jedem Punkt der Stadt aus sichtbar. Unverändert zieht es Scharen von Pilgern und Touristen an und bietet Zugang zu zahlreichen Bereichen, die der Öffentlichkeit zugänglich sind – nicht nur von herausragender religiöser Bedeutung, sondern auch von außergewöhnlichem historischem Wert.
Basilika und Kapelle der Muttergottes
Basilika und Kapelle der Muttergottes
Die Basilika von Jasna Góra, die Hauptkirche des Klosterkomplexes, ist reich verziert und wird bei den wichtigsten religiösen Feierlichkeiten genutzt.
In der Kapelle der Muttergottes, dem Herzen des Sanktuariums von Jasna Góra, wird das Gnadenbild aufbewahrt. Sie zählt zu den heiligsten Stätten nicht nur in Polen, sondern in der gesamten katholischen Kirche. Täglich zieht sie zahlreiche Gläubige an, die spirituelle Unterstützung und Gebet suchen, sowie Pilger und Besucher aus dem In- und Ausland.
Kloster Jasna Góra als Festung
Bastion des Heiligen Rochus und Verteidigungsmauer
In der Vergangenheit hatte das Kloster Jasna Góra auch die Funktion einer Festung. Bis heute sind einige Befestigungsanlagen erhalten geblieben, darunter die Bastion des Heiligen Rochus, eine von vier mächtigen Bastionen der Jasna-Góra-Festung. Auch die umliegenden Mauern zeugen von dieser Funktion. Deshalb wird das Kloster von vielen auch zum Verteidigungssystem der Adlerhorste gezählt.
Endpunkt der Route der Adlerhorste
Endpunkt der Route der Adlerhorste
Der Endpunkt – zugleich Anfangs- und Zielpunkt – der Route der Adlerhorste befindet sich am Eingang zur Henryk-Sienkiewicz-Allee. Deren natürliche Verlängerung ist die Allee der Allerheiligsten Jungfrau Maria. Die Allee wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts angelegt und ist etwa eineinhalb Kilometer lang. Von hier aus beginnt die Route der Adlerhorste, die ich im weiteren Verlauf beschreibe.
Innenstadt und die Altstadt von Tschenstochau
Nach dem Verlassen des Startpunkts führt die Route durch die Innenstadt von Tschenstochau(Częstochowa), ein dynamisches Zentrum mit zahlreichen Geschäften, Restaurants, Cafés sowie kulturellen und administrativen Einrichtungen. Zu den wichtigsten Etappen zählen die Allee der Heiligen Jungfrau Maria, das Rathaus und der Alte Markt. Sowohl im Stadtzentrum als auch in der Altstadt befinden sich historische Kirchen, Häuser und Plätze, die eine einzigartige Atmosphäre schaffen und Einwohner sowie Touristen gleichermaßen anziehen.
Allee der Allerheiligsten Jungfrau Maria
Allee der Allerheiligsten Jungfrau Maria
Ein wichtiger Punkt auf der Route der Adlerhorste ist die Allee der Allerheiligsten Jungfrau Maria (Aleja Najświętszej Maryi Panny) – die repräsentative Hauptstraße von Tschenstochau, die Pilger und Touristen zum Kloster Jasna Góra führt. Die Allee wurde zwischen 1918 und 1926 angelegt und ist etwa eineinhalb Kilometer lang. Beim Spaziergang vom Kloster in Richtung Alter Markt, begegnet man zahlreichen Mietshäusern, historischen Bauwerken und Denkmälern.
Rathaus – (Częstochowa-Museum)
Rathaus – (Częstochowa-Museum)
Das Rathaus ist das repräsentativste Gebäude des Częstochowa-Museums. Hier befindet sich die ständige Ausstellung „Częstochowa – ein Blick in die Vergangenheit“, die Besucher durch die Geschichte der Stadt und der Region führt – von der Urzeit über die Gründungsphase und die Zeit der Teilungen bis zum Ersten Weltkrieg und zur Wiedererlangung der Unabhängigkeit.
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Gezeigt werden über tausend originale Objekte, darunter Tierknochen aus der Eiszeit, Gefäße aus der Bronzezeit, ein Schwert aus dem 14. Jahrhundert, ein kontusischer Gürtel aus Słuck sowie Archivdokumente, Fotografien und Erinnerungsstücke von der Industrie- und Landwirtschaftsausstellung von 1909. Die Präsentation verbindet klassische Exponate mit modernen multimedialen Elementen; für Kinder stehen interaktive Lernstationen bereit. Ein Besuch des Rathausturms lohnt sich ebenfalls: Von dort eröffnet sich ein Panorama über Częstochowa, ergänzt durch historische Stadtfotografien, die einen unmittelbaren Vergleich mit dem heutigen Stadtbild ermöglichen.
Alter Markt
Balancierende Skulpturen und Częstoch auf dem Alten Markt
Der zentrale Punkt der Altstadt ist der Alte Markt, der an die mittelalterlichen Anfänge Częstochowas erinnert und einen wichtigen Abschnitt der Route der Adlerhorste bildet. Am Markt befindet sich außergewöhnliche, balancierende Skulpturen von Jerzy Kędziorazudem, sowie eine Informationstafel mit Hinweisen zur Route der Adlerhorste, ihrer Geschichte und ihrem Verlauf. Gegenüber dem modernen Museum im Alten Rathaus ergänzt die Skulptur des wandernden Częstoch, der als legendärer Stadtgründer gilt, das Gesamtbild des Platzes.
Burg in Olsztyn und Umgebung
Die Route der Adlerhorste führt weiter zu den
Ruinen der Burg Olsztyn,
die sich malerisch auf einem steilen Kalksteinhügel erheben. Unterwegs verläuft die Route über die Towarne-Hügel(Góry Towarne) und an der Kirche in Olsztyn vorbei.
Die Burganlage in Olsztyn ist weitläufig, und die Besichtigung kann etwas Zeit in Anspruch nehmen. Es lohnt sich jedoch, das Gelände in Ruhe zu erkunden. Danach bietet es sich an, eine Weile auf dem Marktplatz in Olsztyn zu verweilen, bevor man der Route weiter folgt.
Towarne-Hügel (Góry Towarne)
Towarne-Hügel sind eine malerische Gruppe von Kalksteinhügeln, -felsen und Höhlen.
Die Towarne-Hügel(Góry Towarne) sind eine malerische Gruppe von Kalksteinhügeln und -felsen. Unter ihnen stechen zwei Felstürme besonders hervor: Towarna Duża, auch Große Felswand genannt, sowie die niedrigere, aber ebenso reizvolle Towarna Mała. Darüber hinaus zählt die Towarna-Höhle, die gemeinsam mit der Dzwonnica-Höhle ein 183 Meter langes Höhlensystem bildet, zu den größten Attraktionen. In der Umgebung gibt es zudem kleinere Höhlen.
Königliche Burg in Olsztyn
Königliche Burg in Olsztyn bei Tschenstochau
Die Ruinen der Burg Olsztyn erheben sich malerisch auf einem steilen Kalksteinhügel. Von der ehemaligen Wehranlage sind Fragmente aller fünf Teile erhalten geblieben: der beiden Vorburgen sowie der Unter-, Mittel- und Oberburg. Besonders markant sind der zylindrische Hauptturm mit einer Höhe von 35 Metern und der Starostenturm (auch Sołtysia-Turm genannt), dessen Mauern eine beeindruckende Stärke von über vier Metern erreichen. Die Einbindung natürlicher Felsformen – darunter Karsthöhlen und Kalkfelsen – macht Olsztyn zu einer der wenigen sogenannten Höhlenburgen Europas. Ein guter Ort für Felskletterer!
Marktplatz in Olsztyn
Marktplatz in Olsztyn
Der Marktplatz in Olsztyn lädt dazu ein, an der Fontäne oder in einem der nahegelegenen Cafés Platz zu nehmen und ist zugleich ein idealer Ausgangspunkt: Von hier aus lassen sich nicht nur die Burgruinen erreichen, sondern auch zahlreiche Wander-, Rad- und Kletterwege, die durch die Jura-Felsen führen. Eine besondere Attraktion des Platzes sind die originellen Skulpturen – Tiere, Schuhe oder Clowns – des Częstochowaer Künstlers Jerzy Kędziora, bekannt für seine sogenannten Balancierskulpturen, die auch in anderen polnischen Städten zu bewundern sind.
Ortschaft Złoty Potok (Goldener Bach)
Nach dem Verlassen der Burg in Olsztyn führt die Route der Adlerhorste über das Dorf Zrębice in Richtung Złoty Potok(Goldener Bach) weiter. Das malerisch gelegene Dorf liegt im oberen Abschnitt des Wiercica-Tals und wird oft als Perle des nördlichen Jura bezeichnet. Es ist bekannt für seine historische Forellenzucht, den denkmalgeschützten Palast und Gutshof, das reizvolle Naturschutzgebiet „Parkowe” sowie mehrere Teiche, die der Umgebung eine ruhige, beinahe märchenhafte Atmosphäre verleihen. Ich bin einmal auf die treffende Formulierung gestoßen, dass „hier die Legenden nach Poesie atmen und nach Forelle schmecken“ – eine bessere Zusammenfassung dieses Ortes lässt sich kaum finden.
Dorf Zrębice
Dorf Zrębice - St.-Ägidius-Kirche
In Zrębice kreuzen sich zahlreiche Wege: die rote Route der Adlerhorste, der blaue Pfad der Jurafestungen, Radwege, der Pfad der Holzarchitektur sowie die lokalen Wege des Heiligen Ägidius. Der Ort ist zudem ein ausgezeichneter Ausgangspunkt für den Naturpark Sokole Góry, der für seine zahlreichen Höhlen und Felsunterstände bekannt ist. In der Umgebung befinden sich außerdem zahlreiche Naturdenkmäler, die die einzigartige Landschaft der Region unterstreichen. Die St.-Ägidius-Kirche(kościół św. Idziego) in Zrębice stammt aus dem Jahr 1596.
Sehenswertes abseits der Route der Adlerhorste
Złoty Potok wird oft als Perle des nördlichen Jura bezeichnet.
Die Route der Adlerhorste führt nur an einem Teil der hiesigen Sehenswürdigkeiten vorbei, weshalb ich die übrigen in einer gesonderten Beschreibung zusammengefasst habe. Złoty Potok blickt auf eine lange und interessante Geschichte zurück und ist bis heute ein Ort, der Dichter, Maler, Fotografen und Reisende inspiriert. Bei einem Spaziergang durch das Wiercica-Tal entdeckt man Quellen, Teiche und Kalkfelsen – vor allem aber spürt man die Atmosphäre einer romantischen Landschaft, von der man sagt, sie lasse sich besser in Versen als mit gewöhnlichen Worten beschreiben. Palast der Familie Raczyński
Teich Amerykan
Teich Amerykan in Złoty Potok
Der Teich Amerykan ist einer der bekanntesten Orte in Złoty Potok. Ursprünglich wurde er „Teich der Bitteren Tränen“ genannt, da Zygmunt Krasiński hier um den Tod seiner kleinen Tochter Elżbietka getrauert haben soll. Später benannten die Raczyńskis ihn zu Ehren eines Senators aus den Vereinigten Staaten, der Regenbogenforellensetzlinge lieferte, in „Amerykan“ um.
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Heute dient der Teich vor allem der Erholung. Hier finden Angelwettbewerbe, Feste und Veranstaltungen wie das „Forellenfest“ und das „Jurassic Summer Film Festival“ statt. Auch die Route der Adlerhorste verläuft entlang des Teichs.
🦅 Ruinen der Burg Ostrężnik und Umgebung
Das Naturschutzgebiet umfasst idyllische Abschnitte des Wiercica-Tals mit kristallklaren Quellen, zauberhaften Teichen und beeindruckenden Kalkfelsen. Es zählt zu den schönsten Orten auf der gesamten Route der Adlerhorste und beeindruckt durch seine Landschaft sowie die Ruhe der umgebenden Natur. Nach dem Verlassen der Ortschaft Złoty Potok verläuft der Wanderweg durch das Naturschutzgebiet Parkowe, in dem sich die zum Klettern geeigneten Teufelsbrücken-Felsen befinden. Anschließend führt die Route der Adlerhorste zu den
Ruinen der Burg Ostrężnik, die sich malerisch auf einem bewaldeten Hügel befinden.
Teufelsbrücken (Diabelskie Mosty)
Teufelsbrücken (Diabelskie Mosty)
Die Teufelsbrücken(Diabelskie Mosty) sind beeindruckende, bis zu 15 Meter hohe Kalksteinblöcke, die von tiefen Spalten durchzogen sind. Früher waren sie durch hölzerne Stege verbunden, was ihren geheimnisvollen Charakter zusätzlich unterstrich. Die Felsen sind ein klassisches Beispiel für Tafelberge aus witterungsbeständigem Kalkstein. Durch langwierige geologische Prozesse haben sie sich aufgeschoben und bilden heute eine der markantesten Erhebungen der Jura-Landschaft. Zugleich markieren die Teufelsbrücken den letzten Punkt der Route der Adlerhorste in der Umgebung von Złoty Potok.
BurgruineOstrężnik
Der Burghügel mitsamt den Ruinen steht unter Naturschutz und bildet ein etwa vier Hektar großes Naturreservat.
Die Burg Ostrężnik wurde fast vollständig zerstört und gehört zu den am wenigsten erforschten Burganlagen des Juras. Wahrscheinlich entstand sie im 14. Jahrhundert auf einem bewaldeten Hügel, in unmittelbarer Nähe zu einer natürlichen Felsformation. Bis heute sind nur noch die schwer zu erkennen Fragmente der Mauern, Überreste des Turms, Teile des Wohngebäudes sowie ein Abschnitt der Umfassungsmauer erhalten.
Der Burghügel mitsamt den Ruinen steht unter Naturschutz und bildet ein etwa vier Hektar großes Naturreservat, das sich durch ein besonderes Mikroklima auszeichnet und wird von den Kalkfelsen und der dichten Waldstruktur geprägt.
Ostrężnik-Höhle (Jaskinia Ostrężnicka)
Ostrężnik-Höhle (Jaskinia Ostrężnicka)
Unterhalb der Burgruinen befindet sich die etwa 90 Meter lange Ostrężnik-Höhle (Jaskinia Ostrężnicka), die in der Vergangenheit als natürliche Verliese und Burgkeller diente. Heute ist sie für Besucher zugänglich und dank des nahezu horizontalen Verlaufs der Gänge vergleichsweise leicht zu erkunden.
🏰 🦅 ♜ 🏰 ♜ Burg in Mirów 🦅 🧱 🛡️
Die Route der Adlerhorste führt weiter durch die Dörfer der Gemeinde Niegowa. Die Umgebung von Niegowa bietet zahlreiche Radwege und Klettermöglichkeiten. Von hier aus führen die Wanderwege weiter zu den berühmten Burgen von Mirów und Bobolice.
Gemeinde Niegowa
St.-Nikolaus-Kirche in Niegowa wurde bereits im 14. Jahrhundert aus Stein errichtet.
Im Ortszentrum von Niegowa überwiegt eine typische dörfliche Bebauung, dann die umgebende Landschaft hat ihren deutlich jurassischen Charakter bewahrt und übt nach wie vor eine besondere Anziehungskraft aus.
Ein Beispiel dafür ist die St.-Nikolaus-Kirche wurde bereits im 14. Jahrhundert aus Stein errichtet und vereint in ihrer Baustruktur romanische und gotische Elemente, die durch eine barocke Innenausstattung ergänzt werden.
🏰Burg in Mirów
Die Burg in Mirów
Die malerisch auf einem Kalkhügel gelegene Burg in Mirów ähnelt in ihrer Form einem aus den Felsen emporragenden Schiff. Bei einem Spaziergang rund um die Mauern kann man nicht nur die markante Silhouette der Burg bewundern, sondern auch die weiten Ausblicke auf die Jura-Landschaft genießen. Es lohnt sich, die Burg vollständig zu umrunden, um die restaurierten Mauern und den Turm sowie die sie umgebende Landschaft mit ihren charakteristischen Jura-Felsen zu sehen.
Das Reisebuch "Mit dem Rucksack auf der Route der Adlerhorste" (Geheimnisse des Krakau-Tschenstochauer Juras) ist mehr als nur ein Reisebericht. Es ist eine Einladung, sich selbst auf den Weg zu machen.
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Auf der rund 165 Kilometer langen Strecke durch den Krakau-Tschenstochauer Jura folgt der Autor der historischen Burgenlinie zwischen Krakau und Tschenstochau. Mittelalterliche Festungen, markante Kalksteinformationen und weite Jurahochflächen prägen diese Landschaft, die seit Jahrhunderten Kultur- und Naturraum zugleich ist.
Das Buch verbindet das unmittelbare Erleben der Wanderung mit historischen Hintergründen, kulturellen Einordnungen und persönlichen Reflexionen. Es ist chronologisch aufgebaut, begleitet die Route Schritt für Schritt und beschreibt Sehenswürdigkeiten ebenso wie die Eindrücke unterwegs.
Reich bebildert mit Fotografien lädt es dazu ein, diese besondere Wanderroute nicht nur zu lesen, sondern gedanklich mitzuwandern.
🏰 ♜Burg in Bobolice
Die Burgen in Mirów und Bobolice liegen circa drei Kilometer voneinander entfernt. Sie sind durch zwei Wege verbunden: einen, der durch den Felshügel Grzęda Mirowska führt, und einen bequemen Weg entlang der Straße. Zugleich ist dieser Teil der Route der Adlerhorste und wird als Königsweg (Trakt Królewski) bezeichnet.
Felshügel Grzęda Mirowsko-Bobolicka
Zwischen Mirów und Bobolice erstreckt sich die Felsformation Grzęda Mirowsko-Bobolicka
Zwischen Mirów und Bobolice erstreckt sich die malerische Felsformation Grzęda Mirowsko-Bobolicka. Der rund zwei Kilometer lange Gürtel aus Kalkfelsen und Felsnadeln ist ein beliebtes Klettergebiet und ein attraktives Ziel für Spaziergänge. Die Felsformation ist nicht nur ein beliebtes Klettergebiet, sondern auch ein attraktives Ziel für Spaziergänge. Die Wege verlaufen sowohl im unteren Bereich zwischen den Felsen und Höhlen als auch auf dem Kamm. Von dort eröffnen sich weite Panoramen über die Jura-Landschaft.
Burg Bobolice
Die Burg Bobolice thront auf einem steilen Kalkhügel
Die Burg Bobolice thront auf einem steilen Kalkhügel, rund 360 Meter über dem Meeresspiegel. Von dort aus eröffnet sich ein weiter Blick über die Umgebung sowie auf die nahegelegene Burg Mirów. Sie zählt zu den bekanntesten Bauwerken an der Route der Adlerhorste und bildet mit Mirów ein charakteristisches Duo jurassischer Burgen.
Besichtigung der Burg Bobolice
Die Besichtigung der Burg Bobolice dauert meistens mehr als eine Stunde
Die Besichtigung der Burg dauert in der Regel mehr als eine Stunde – je nach individuellem Interesse. Zu den zugänglichen Bereichen gehören etwa ein Dutzend Räume, darunter eine Kapelle und ein Rittersaal. Sie sind mit stilisierten Möbeln, Kronleuchtern, Jagdtrophäen und Waffen ausgestattet. Auf der Spitze des Turms befindet sich eine Aussichtsplattform, die einen weiten Blick über den Krakau-Tschenstochauer Jura und die benachbarte Burg Mirów ermöglicht.
Naturschutzgebiet Berg Zborów (Góra Zborów)
Das 1957 auf einer Fläche von etwa 45 Hektar eingerichtete Naturschutzgebiet Berg Zborów(Góra Zborów) liegt im Gebiet der Kroczyce-Felsen. Neben dem Berg Zborów umfasst das Schutzgebiet auch die Anhöhe Kołoczek. Hier kommen über 200 Pflanzenarten vor, darunter viele seltene und geschützte. Die für diesen Ort charakteristischen wärmeliebenden Rasenflächen haben sich über Jahrhunderte hinweg dank menschlicher Aktivitäten entwickelt, insbesondere durch Viehbeweidung und die Verhinderung der Verbuschung des Geländes. Daher gilt die Landschaft des Schutzgebiets als Beispiel einer Kulturlandschaft, die ständiger Schutzmaßnahmen bedarf.
Felsformation von Kroczyce
Auf der Route in Kroczyckie-Felsen
Die Kroczyckie-Felsen erstrecken sich westlich von Kroczyce und bilden einen mehrere Kilometer langen Zug aus Kalkhügeln, die sich in einem charakteristischen Fächer anordnen. Das Gebiet umfasst mehrere markante Erhebungen, von denen der bereits erwähnte Berg Góra Zborów der höchste ist.
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Diese Felsformationen beflügeln seit jeher die Vorstellungskraft von Wanderern und sind zu einem der bekanntesten Symbole der jurassischen Landschaft geworden.
Die Kroczyckie-Felsen besitzen zudem eine bedeutende archäologische Relevanz. Hier wurden die Überreste einer frühmittelalterlichen Befestigung sowie prähistorische Fundstätten entdeckt, die belegen, dass Menschen bereits im Paläolithikum in dieser Gegend gelebt haben.
Berg Zborów (Góra Zborów)
Auf der Route der Adlerhorste: Berg Zborów (Góra Zborów).
Der Berg Zborów ist die höchste Erhebung der Kroczyce-Felsen und liegt im Naturschutzgebiet Góra Zborów. Auf dem Gipfel sticht die markante Formation „Felsen unter der Säule” (Skała pod Słupem) hervor, auf der während des Zweiten Weltkriegs eine betonierte Triangulationssäule als Teil des deutschen geodätischen Netzwerks errichtet wurde.
Klettern im Naturschutzgebiet Góra Zborów
Das Naturschutzgebiet Góra Zborów ist seit Jahren einer der bedeutendsten Kletterorte im Jura. Die Kalksteinfelsen bieten Routen mit sehr unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und ziehen daher sowohl Anfänger als auch erfahrene Kletterer an. In der Gegend von Podlesice entwickelten sich über Jahrzehnte hinweg aufeinanderfolgende Generationen von Sportkletterliebhabern, wodurch der Jura zu einem der Symbole dieser Sportart in Polen wurde. Heute ist das Klettern im Schutzgebiet erlaubt, jedoch nur unter streng festgelegten Regeln, die die wertvollen Trockenrasen und Felsformationen schützen sollen. So ist es möglich, sportliche Aktivitäten mit Naturschutz in Einklang zu bringen und den einzigartigen Charakter dieses Ortes zu bewahren.
📚 E-Book. Auf der Route der Adlerhorste
Für alle, die die elektronische Buchvariante bevorzugen, habe ich mein Reisebuch „Auf der Route der Adlerhorste”(Geheimnisse des Krakau-Tschenstochauer Juras) als E-Book vorbereitet.
Dies ist das erste Buch, das ich in elektronischer Form erstellt habe. Das war nicht einfach, weil ich in der Papierform mit vielen Tabellen gearbeitet habe. Diese werden von Kindle jedoch nicht akzeptiert. Ich musste also alles neu bearbeiten. Es freut mich besonders, wenn die E-Book-Variante ab und zu auch bestellt wird.
Burg Bąkowiec und Felsmassiv Großer Okiennik (Okiennik Wielki)
Die Route der Adlerhorste führt weiter zur
Burg Bąkowiec in Morsko. In der Nähe liegt das von Buchenwäldern und Kalksteinfelsen umgebene Erholungszentrum „Morsko Plus“.
Weiter zwischen den Dörfern Piaseczno und Skarżyce befindet sich das Felsmassiv Felsmassiv Großer Okiennik(Okiennik Wielki). Für mich sind die Felsen Okiennik Wielki, Maczuga Herkulesa und Brama Krakowska die Symbole des Juras. Alle diese Felsen und auch andere habe ich sowohl auf meinen Seiten als auch in den Büchern beschrieben.
Burg Bąkowiec in Morsko
Die Burg Bąkowiec in Morsko.
Die Burg Bąkowiec in Morsko befindet sich in Privatbesitz und ist derzeit von einem Zaun umgeben. Die Ruinen sind innerhalb der Mauern nicht zugänglich, können aber auf einem ausgewiesenen Lehrpfad umrundet werden. Die Route um die Burg herum ist nicht lang, ermöglicht aber ungestörtes Fotografieren und Beobachten des Objekts aus verschiedenen Perspektiven. Vom Skihang aus eröffnet sich ein Panorama der umliegenden Hügel und der Juralandschaft.
Resort Morsko Plus
Resort Morsko Plus mit der Skipiste.
In der Nähe der Burgruinen liegt das Erholungszentrum „Morsko Plus“, das von Buchenwäldern und Kalksteinfelsen umgeben ist. Der ruhige Ort lädt zur Entspannung ein und ist ein guter Ausgangspunkt, um den Krakau-Tschenstochauer Jura zu erkunden. Auf dem Gelände des Zentrums befinden sich unter anderem ein Freibad mit Kinderbecken, ein Spielplatz, Tennisplätze, eine Skipiste und ein Wellness-Center. Schade nur, dass die Winter in den letzten Jahren hier immer milder und oft schneefrei waren. Gäste haben außerdem die Möglichkeit zu reiten, zu klettern und durch die umliegenden Wälder und die Jurafelsen zu wandern.
Felsmassiv Großer Okiennik (Okiennik Wielki)
Felsmassiv Großer Okiennik (Okiennik Wielki)
Der markanteste Felsen des Massivs ist der Große Okiennik mit einer Höhe von etwa 30 bis 35 Metern. Im oberen Teil der Formation befindet sich ein beeindruckendes, natürliches „Fenster“ mit den Maßen 7 × 5 Meter, das von einer ehemaligen Höhle übrig geblieben ist.
Der Große Okiennik steht jedoch nicht isoliert da. Zu dem Massiv gehören eine Reihe kleinerer, aber ebenso interessanter Felsformationen, die eine kompakte und äußerst malerische Gruppe bilden.
Ehemalige Befestigung
Archäologische Untersuchungen deuten darauf hin, dass sich im 12.–13. Jahrhundert auf dem Gipfel des Großen Okiennik eine hölzerne Wehranlage befand, die von einem Erdwall umgeben war. Der Felsen mit seinem charakteristischen Fenster erfüllte dabei die Funktion eines Donjons. Der Zugang erfolgte durch einen natürlichen Felsschlot, der zu diesem Zweck angepasst wurde. Noch im 19. Jahrhundert waren in der Umgebung Reste von Mauern sichtbar, die heute nicht mehr existieren. Der Ort ist zudem mit Legenden über Räuber verbunden, die ihre Schätze in der Höhle verborgen haben sollen.
🏰Burg Ogrodzieniec und Umgebung
Nach dem Verlassen der Felsenformation „Okiennik Wielki“ führt der Adlerhorsteweg zu nächster großen Jurasehenswürdigkeit, zur Burg Ogrodzieniec in Podzamcze. Unterwegs lohnt sich die Burgsiedlung auf dem Berg Birów zu besichtigen und danach eine Fotosession auf dem 516 Meter hohen Janowski-Berg zu planen.
Königliche Burgsiedlung auf dem Berg Birów
Burgsiedlung auf dem Berg Birów.
Auf dem markanten, 461 m hohen Berg Birów wurde eine ehemalige slawische Siedlung rekonstruiert. Die Besiedlung dieses Gebietes reicht bis in die Jungsteinzeit zurück. Weitere Siedlungsphasen datieren in die Zeit der Lausitzer Kultur, in die römische Kaiserzeit sowie ins frühe Mittelalter. Bei archäologischen Untersuchungen wurden zahlreiche Stein- und Geweihwerkzeuge, Keramikfragmente, Pfeilspitzen und Hufeisen gefunden – Alltagsgegenstände, die von einer kontinuierlichen menschlichen Präsenz zeugen.
Der Berg selbst birgt zudem Höhlen, die über Jahrtausende hinweg als Unterschlupf dienten. Funde deuten darauf hin, dass der Ort bereits vor etwa 30.000 Jahren bewohnt war. Im Mittelalter entstand am Fuß des Berges eine slawische Siedlung mit einem Hügelgräberfeld.
Burg Ogrodzieniec
Die Burg Ogrodzieniec wurde im 14. Jahrhundert während der Herrschaft Kasimirs des Großen
Die im 14. Jahrhundert während der Herrschaft Kasimirs des Großen erbaute Burg Ogrodzieniec ist eines der wichtigsten Symbole der Route der Adlerhorste. Die mehrfach umgebaute Festung entwickelte sich von einer reinen Wehranlage zu einer imposanten Adelsresidenz und zeugt bis heute von der hohen Baukunst vergangener Zeiten. Eine Besichtigung der Burg dauert je nach Tempo und individuellem Interesse zwischen einer und drei Stunden. Es lohnt sich, vor dem eigentlichen Rundgang die Burg zunächst zu umrunden und die kalksteinernen Felsnadeln, die sich vor allem auf dem Burgberg konzentrieren, näher zu betrachten. Sie bilden das natürliche Umfeld der Festung.
Burgberg (Góra Zamkowa) und Cima-Felsen
Die Cima-Felsen gehören zu den markantesten Elementen des Burgbergs
Der Burgberg (Góra Zamkowa), auch Janowski-Berg genannt, wird von der Route der Adlerhorste umschlossen. Diese führt rund um die Ruinen der Burg Ogrodzieniec. Mit einer Höhe von 515,5 Metern über dem Meeresspiegel ist der Felsen Skała 504, auch Czubata genannt, der höchste Punkt des Berges. Damit ist er die höchste Erhebung des Krakau-Tschenstochauer Juras. Östlich des Gipfels erstreckt sich ein mächtiger Grat, aus dem die zwei charakteristischsten Felsen von Podzamcze hervorstechen: die Kleine und die Große Cima (Mała i Wielka Cima). Diese Felsen gehören zu den markantesten Elementen des Burgbergs und ziehen sowohl Touristen als auch Kletterbegeisterte gleichermaßen an.
🏰Stadt Pilica und Burg Pilcza
Nach dem Verlassen der Burg Ogrodzieniec führt die Route weiter zur Stadt
Pilica. Das ist ein charmantes Städtchen dessen Geschichte reicht weit zurück – das Stadtrecht erhielt sie bereits im 14. Jahrhundert.
Kurz danach kommt die Burg Pilcza in Smoleń. Die gesamte Burganlage ist von einem Naturschutzgebiet umgeben. Ihre genaue Entstehung ist nicht vollständig geklärt oder ich konnte keine ausreichenden Informationen zu diesem Thema finden. Die Festung und eigentlich ihre restaurierten Ruinen bestehen aus drei Grundelementen.
Stadt Pilica
Der Markplatz in Pilica.
Trotz seiner bewegten Vergangenheit hat Pilica sich seinen charmanten, ruhigen Charakter bewahrt. Besondere Aufmerksamkeit verdienen der stimmungsvolle Marktplatz, die Kirche und der Klosterkomplex sowie die Ruinen des Palasts, die von einem alten Landschaftspark umgeben sind. Pilica ist ein Ort, an dem sich auf natürliche Weise die jurassische Natur mit Geschichte verbindet – ideal für eine kurze Atempause während einer Wanderung auf der Route der Adlerhorste.
Burg Pilcza in Smoleń
Burg Pilcza in Smoleń
Die Ruinen der Burg Pilcza erheben sich auf einem Kalksteinhügel. Sie entstand vermutlich im 13. Jahrhundert, wurde im 15. Jahrhundert erheblich erweitert und in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts verlassen. Anschließend verfiel sie allmählich. Die gesamte Burganlage gliedert sich in drei Teile: die Oberburg mit dem charakteristischen Turm, die westliche Vorburg mit Wohngebäuden und einem Brunnen sowie die östliche Vorburg, die vor allem Verteidigungs- und Wirtschaftsfunktionen erfüllte.
Naturschutzgebiet in Smoleń
Naturschutzgebiet in Smoleń
Der Burgberg samt seiner unmittelbaren Umgebung steht seit 1959 als Naturschutzgebiet „Smoleń“ unter Schutz und umfasst eine Fläche von über vier Hektar. Er schützt einzigartige Kalksteinformationen sowie natürliche Buchen- und Hainbuchenwälder. Eine Wanderung durch das Schutzgebiet verbindet Naturerlebnis und Geschichte: Die Jura-Felsen, die alten Baumbestände und die Waldwege bilden eine natürliche Kulisse für die Ruinen der Burg Pilcza und unterstreichen deren raue, nahezu ursprüngliche Ausstrahlung.
🏰Burgruine Bydlin und Heiligkreuzberg
Die Route der Adlerhorste führt weiter zu dem bewaldeten Hügel Heiligkreuzberg(Góra Święty Krzyż), der sich im Norden des Dorfes Bydlin befindet. Dort erheben sich die Ruinen der Burg Bydlin aus dem 14. Jahrhundert. Der Heiligkreuzberg ist mit der Schlacht bei Krzywopłoty und der nahe gelegenen Błędów-Wüste(Pustynia Błędowska) verbunden. Deshalb machen wir an dieser Stelle eine Ausnahme und verlassen die Route, um die Wüste zu präsentieren.
Bydlin. Burg und Kirche
Die Ruinen der Burg in Bydlin.
Die Besonderheit der Burg in Bydlin lag in der Verbindung von Wehr- und Sakralfunktion. In ihren Mauern befand sich eine Kirche, die der umliegenden Bevölkerung als Pfarrkirche diente. Dadurch war die Anlage nicht nur ein Verteidigungspunkt, sondern zugleich ein Ort des Gottesdienstes und eine Zuflucht in unruhigen Zeiten. Ein solcher doppelter Nutzungszweck ist im Krakau-Tschenstochauer Jura selten.
Heiligkreuzberg (Wzgórze Świętego Krzyża)
Schützengräben und Laufgräben am Heiligkreuzberg (Wzgórze Świętego Krzyża).
Heiligkreuzberg (Wzgórze Świętego Krzyża) birgt Spuren vieler Epochen und dramatischer Ereignisse. In den Tagen vom 17. bis 19. November 1914 spielte sich in seiner Umgebung die blutige Schlacht bei Krzywopłoty ab. Sie gilt als eines der bedeutendsten frühen Gefechte der Polnischen Legionen Józef Piłsudskis, die an der Seite der österreichisch-ungarischen Armee kämpften. Die Legionäre besetzten den Hügel und hielten einem russischen Angriff erfolgreich stand. An seinen Hängen sind bis heute Schützengräben und Laufgräben erhalten, die teilweise rekonstruiert wurden.
Błędów-Wüste
Die Błędów-Wüste ist ein hervorragender Ort für Erholung.
In der nahe gelegenen Błędów-Wüste(Pustynia Błędowska) schärften die Legionäre vor der entscheidenden Schlacht ihre Fähigkeiten. Die „Polnische Sahara” ist das größte Gebiet mit Binnensand in Europa und heute ein hervorragender Ort für Tourismus und Erholung. Die Błędów-Wüste besteht aus zwei Teilen: einem kleineren nördlichen und einem größeren südlichen Teil. Diese sind durch das Tal des Flusses Biała Przemsza voneinander getrennt.
Burg Rabsztyn und Stadt Olkusz
Die Burg Rabsztyn(Rabenstein) in der Nähe der Stadt Olkusz ist die nächste Station auf der Erkundungstour von Schlössern, Burgen und Festungen entlang der Route der Adlerhorste. Anschließend führt die Route durch das Dorf Sułoszowa, wo der Nationalpark Ojców beginnt.
🏰Burg Rabsztyn
Die Burg Rabsztyn erhebt sich auf einem 440 Meter hohen Kalkhügel.
Die Burg Rabsztyn thront auf einem 440 Meter hohen Kalkhügel. In den letzten Jahren wurden ihre Ruinen teilweise restauriert. Der Name „Rabsztyn” leitet sich vom deutschen „Rabenstein” ab. Die Festung wurde in mehreren Etappen ausgebaut: von der oberen und mittleren Burg bis hin zum unteren Teil und dem Renaissancepalais. Der älteste Teil der Burg stammt aus dem 14. Jahrhundert. In den folgenden Jahrhunderten erweiterten die nachfolgenden Besitzer die Anlage. Während der „Schwedischen Sintflut” wurde die Burg schließlich zerstört und verfiel seitdem allmählich zur Ruine.
Silberstadt Olkusz
Silberstadt Olkusz
Die Stadt Olkusz, auch Silberstadt genannt, verdankt seine Entstehung und Entwicklung dem Bleierz, das in der Region bereits Ende des 13. Jahrhunderts abgebaut wurde. Olkusz ist eine interessante Stadt mit einem reichen kulturellen und historischen Erbe und auch ein wichtiges Zentrum der Bergbautradition, die von den Olkuszer Bergknappen fortgeführt wird. Die Stadt zieht viele Touristen wegen ihrer schönen Architektur an, darunter historische Häuser und Kirchen.
Dorf Sułoszowa
Dorf Sułoszowa erstreckt sich über eine Länge von etwa neun bis zehn Kilometern.
Sułoszowa ist ein malerisches Dorf, das sich entlang der Woiwodschaftsstraße Nr. 773 über eine Länge von etwa neun bis zehn Kilometern erstreckt. Trotz dieser Größe pflegt das Dorf seine lokale Identität und den sozialen Zusammenhalt. Diese einzigartige Verbindung von Geschichte, Tradition und charakteristischer Landschaft zieht Forscher und Touristen, die sich für das kulturelle Erbe der Region interessieren, gleichermaßen an.
Burg Pieskowa Skała und Umgebung
Das Prądnik-Tal durchzieht Sułoszowa und die Siedlung Pieskowa Skała liegt dort. Hier beginnt auch der
Nationalpark Ojców(Ojcowski Park Narodowy).
Die Route der Adlerhorste führt zur Burg Pieskowa Skała. Nicht weit von der Burg, aber jenseits der Route, befindet sich eine Besonderheit: die sehenswerte Herkuleskeule(Maczuga Herkulesa). Anschließend leitet der Wanderweg zur Einsiedelei der seligen Salomea und weiter in Richtung Ojców.
Nationalpark Ojców
Kreuz und quer durch den Nationalpark Ojców
Der Nationalpark Ojców (Ojcowski Park Narodowy, OPN) ist mit einer Fläche von 2.145 Hektar der kleinste Nationalpark Polens. Er liegt nur etwa 15 km nördlich von Krakau und umfasst die Täler der Flüsse Prądnik und Sąspówka sowie die angrenzenden Gebiete der Ojców-Hochebene. Der geologische Untergrund aus Jurakalkstein, der vor rund 150 Millionen Jahren entstand, formte eine malerische Landschaft aus Schluchten und markanten Kalksteinfelsen.
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Die tiefsten Täler erreichen bis zu 120 Meter und im gesamten Park befinden sich etwa 700 Höhlen. Zu den meistbesuchten zählen die 320 Meter lange Łokietek-Höhle und die Ciemna-Höhle (Finstere Höhle), die beide für Besucher zugänglich sind.
Der Park ist zudem ein Rückzugsort für zahlreiche Tierarten, darunter 19 Fledermausarten, die in den hiesigen Höhlen überwintern. Bei einer Wanderung durch den Park können sowohl wertvolle Architekturdenkmäler als auch spektakuläre Felsformationen bewundert werden, darunter das Krakauer Tor (Brama Krakowska), die Handschuh-Felsen (Rękawica) und die Nadel der Deotyma (Igła Deotymy).
Die ältesten Spuren menschlicher Präsenz in dieser Gegend stammen aus der Zeit vor 120.000 Jahren. Dadurch ist der Park nicht nur aus naturwissenschaftlicher, sondern auch aus archäologischer Sicht einzigartig. Der Nationalpark Ojców ist ein Ort, an dem Geschichte und Natur zu einer Einheit verschmelzen. Er bietet den Besuchern unvergessliche Eindrücke.
🏰Burg Pieskowa Skała
Burg Pieskowa Skała
Die Burg Pieskowa Skała zieht seit Jahrhunderten zahlreiche Besucher an. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie verstaatlicht und einer umfassenden Restaurierung unterzogen, durch die ihr Renaissancecharakter zurückgegeben wurde. So vereint die Burg historischen Rang mit touristischer Attraktivität. Ihre hellen Mauern fügen sich harmonisch in die Kalksteinfelsen des Prądnik-Tals ein, insbesondere in die benachbarte „Herkuleskeule“ (Maczuga Herkulesa). Auf dem Burggelände finden Freiluftveranstaltungen, Sonderausstellungen und kreative Workshops statt.
Felsen Herkuleskeule (Maczuga Herkulesa)
Felsen Herkuleskeule (Maczuga Herkulesa)
Am Fuße der Burg erhebt sich der bekannteste Felsen des Krakau-Tschenstochauer Juras, die sogenannte „Herkuleskeule“ (Maczuga Herkulesa). Der etwa 25 Meter hohe Kalksteinfelsen verdankt seinen Namen seiner Form, die an eine umgekehrte Keule erinnert: Er ist oben massiv und verjüngt sich deutlich zur Basis hin. Seine charakteristische Silhouette ist das Ergebnis jahrhundertelanger Erosionsprozesse. Auf seinem Gipfel befindet sich ein eisernes Kreuz, das 1933 nach der ersten Besteigung des Felsens angebracht wurde.
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Die Herkuleskeule regt seit jeher die Fantasie der Menschen an und ist von zahlreichen Legenden umwoben. So hieß er laut einer Überlieferung einst „Falkenfelsen“ (Sokola Skała), von dem ein Bauer einst ein Jungtier herabholte und so sein eigenes Leben rettete. Eine andere Erzählung verbindet den Felsen mit der Bestrafung einer untreuen Ehefrau aus der Familie Szafraniec.
Über viele Jahre hinweg war der Felsen ein beliebtes Ziel für Kletterer, doch heute besteht ein striktes Besteigungsverbot. Er zählt zu den meistfotografierten Motiven des Nationalparks Ojców. Der Anblick der über der Herkuleskeule thronenden Burg ist zu einem Wahrzeichen der gesamten Juraregion geworden und gilt vielen Besuchern als eines der schönsten Zusammenspiele von Natur und Architektur in Polen.
Unterwegs zur Burg Ojców
Nach der Besichtigung der Burg Pieskowa Skała führt die Route durch den Nationalpark Ojców weiter. Die nächste Station, die von ihr erreicht wird, ist die Einsiedelei der seligen Salomea. Danach rückt das märchenhafte Dorf Ojców immer näher. Unterwegs gibt es viele Sehenswürdigkeiten zu entdecken, wie die Kapelle auf dem Wasser oder das Haus mit Baum – „Am Haltepunkt“. Im Herzen des Nationalparks thront die Ruine der
Burg in Ojców.
Einsiedelei der seligen Salomea
Die Einsiedelei der seligen Salomea in Grodzisko.
Die malerisch gelegene Einsiedelei der seligen Salomea in Grodzisko zieht Pilger, Touristen und Geschichtsinteressierte an. Seit 2016 wird das Gelände systematisch erforscht. Dabei kamen Architekturrelikte, Tierknochen und zahlreiche weitere Fundstücke zutage, die in die zweite Hälfte des 13. und den Beginn des 14. Jahrhunderts datiert werden. Die Einsiedelei ist ein Ort der Stille und der geistlichen Besinnung, eingebettet in eine außergewöhnliche Landschaft, in der sich Geschichte und Legende miteinander verweben.
Kapelle auf dem Wasser und Haus mit Baum
Kapelle auf dem Wasser und Haus mit Baum.
Die Kapelle des heiligen Josef, die gemeinhin als Kapelle „Auf dem Wasser“ bekannt ist, wurde 1901 aus ehemaligen Kurbadeanlagen zu einem Sakralbau umgestaltet.
Zwischen der Kapelle „Auf dem Wasser“ und der Burg Ojców, befindet sich mit dem sogenannten „Haus mit Baum“, eines der eigentümlichsten Beispiele hölzerner Kurarchitektur. Es wurde 1930 als Warteraum für Kurgäste und Touristen errichtet. Das markanteste Merkmal des Gebäudes ist ein Baum, der durch das Dach wächst.
Burgruine in Ojców
Die malerisch gelegenen Ruinen der Burg in Ojców erheben sich über dem Prądnik-Tal
Die malerisch im Prądnik-Tal gelegenen Ruinen der Burg in Ojców, auch als Kasimir-Burg bekannt, erheben sich über dem Tal. Der Ort fasziniert durch seine Geschichte und die Aussicht. Eindrucksvolle Mauerfragmente, das Torhaus und die Überreste von Wohngebäuden bilden eine stimmige Szenerie inmitten der Jura-Felsen. Die Burg ist das ganze Jahr über für Besucher zugänglich und im Torturm befindet sich eine kleine Ausstellung.
In Ojców – dem Herzen des Nationalparks
Auf diese Weise führte die Route durch den Nationalpark Ojców bis nach Ojców. Bevor es weitergeht, lohnt es sich, hier eine Weile zu bleiben, die ortspezifische Architektur kennenzulernen, entlang des Prądnik-Tals zu spazieren oder die Forelle auszuprobieren, die Spezialität von Ojców.
In Ojców
Ojców ist ein außergewöhnlicher Ort, der reich an Baudenkmälern und naturkundlichen Besonderheiten ist.
Ojców ist ein außergewöhnlicher Ort, der reich an Baudenkmälern und naturkundlichen Besonderheiten ist. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich der Ort zu einem beliebten Kurort. Die Architektur des einstigen Kurortes zeichnet sich vor allem durch die geschickte Verwendung von Holz und das Streben nach Harmonie mit der umgebenden Landschaft aus. Auch heute findet man hier durch die hölzerne Bebauung, die regionalen Spezialitäten und die umgebende Natur mit Felsen, Höhlen und dem leise plätschernden Bach eine Ruhe, wie man sie nur selten erlebt.
Prądnik und Forelletradition
Die Forelle ist ein wichtiger Bestandteil der lokalen kulinarischen Tradition von Ojców
Der Prądnik, der durch Ojców fließt, ist nicht nur eines der bekanntesten Symbole des Nationalparks Ojców, sondern auch ein wesentliches Element für die lokale Forellenzucht im Prądnik-Tal, die auf eine lange und interessante Geschichte zurückblickt. Die Forelle ist seit Jahrzehnten ein wichtiger Bestandteil der Landschaft und der lokalen kulinarischen Tradition von Ojców. Heute kann man Bachforellen probieren, die in reinem Quellwasser ohne Chemie oder künstliche Zusätze gezüchtet werden – im Einklang mit der Natur und nach alten Methoden.
Krakauer Tor
Das Krakauer Tor (Brama Krakowska) ist eine der bekanntesten Felsformationen im Nationalpark Ojców.
Das Krakauer Tor(Brama Krakowska) ist eine der bekanntesten Felsformationen im Nationalpark Ojców. Es wird von zwei etwa 15 bis 20 Meter hohen Kalkstein-Zeugenbergen gebildet und liegt direkt an der Route der Adlerhorste, die durch das Prądnik-Tal führt. Das natürliche „Tor“ entstand durch langwierige Prozesse der Wasser- und Karsterosion. Der Name „Krakauer Tor” nimmt Bezug auf den alten Handelsweg, der Krakau mit Schlesien verband und durch das Prądnik-Tal verlief.
🏰Die letzte Etappe – Krowodrza Górka in Krakau
Nach der Erkundung des Krakauer Tors führt die Route weiter in Richtung Krakau. Sie verläuft durch die Krakauer Täler, in denen sich etwas abseits die Burg Korzkiew
befindet. Danach erscheinen die Krakauer Vororte, bis schließlich der Endpunkt der Route, Krowodrza Górka, erreicht ist. Von hier aus besteht die Möglichkeit, die schöne Stadt Krakau und das königliche Schloss Wawel Wawel zu besichtigen.
Krakauer Täler und die Burg Korzkiew
Krakauer Täler und die Burg Korzkiew.
Hinter dem Krakauer Tor beginnt eine Region: die Krakauer Täler. Sie besteht aus mehreren Tälern, von denen das über 30 Kilometer lange Prądnik-Tal das größte ist. In dieser Region bilden die Kalkstein-Zeugenberge fantasievolle Formen. Auch das Korzkiewka-Tal gehört zu diesem Gebiet. Die Burg Korzkiew(Zamek Korzkiew) liegt zwar nicht direkt auf der Route der Adlerhorste, thront jedoch auf einem Hügel im Korzkiewka-Tal und schafft so eine Landschaft, die sich ideal zum Wandern, Picknicken und Fotografieren eignet.
Krowodrza Górka – der Endpunkt der Route der Adlerhorste
Krowodrza Górka. Am Endpunkt der Route der Adlerhorste
Der Endpunkt der Route der Adlerhorste wird durch einen roten Kreis mit weißem Ring symbolisiert. Den anderen Endpunkt der Route hatte ich bereits zu Beginn erwähnt – er befindet sich am Fuße von Jasna Góra in Tschenstochau. In Krowodrza Górka endet die unglaublich erfüllende Wanderung durch den Jura entlang der im Jahr 1950 eingerichteten Route der Adlerhorste. Es gab Momente, in denen der Rucksack schwer wurde, die Beine schmerzten und der Schweiß den Rücken hinunterlief. Aber es hat sich gelohnt!
UNESCO-Stadt Krakau
Krakau und seine Sehenswürdigkeiten.
Krakau(Kraków) mit seinem berühmten Wahrzeichen, dem Wawel, ist das absolute Herzstück der polnischen Geschichte und Kultur. Die ehemalige Königsstadt vereint mittelalterlichen Charme, prunkvolle Architektur und eine lebendige Atmosphäre.
Über 500 Jahre lang war der Wawel der Sitz der polnischen Könige. Heute beherbergt das Königsschloss beeindruckende Museen mit königlichen Gemächern, Kunstsammlungen und der berühmten Sammlung historischer Wandteppiche.